Metallschlackenaufbereitung
Bioabfallbehandlung (inkl. Erdenwerk)

 
Die Welt des
REMONDIS Lippewerks


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REMONDIS Lippewerk

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  • Tierische Risikomaterialien sind ein unvermeidliches Nebenprodukt der heutigen Agrar- und Lebensmittelproduktion. Für uns im Lippewerk ist es selbstverständlich, auch diesem Thema unsere volle Aufmerksamkeit zu widmen. Dazu gehört, sämtliches Material thermisch oder – idealerweise – stofflich zu verwerten. Zum Beispiel durch die Gewinnung von Leder.


    Zahlen, Daten, Fakten
    Die jährlich behandelte Materialmasse entspricht dem Gewicht der Queen Mary 2 – eines der weltgrößten Passagierschiffe.

  • Anlagenbeschreibung

    So funktioniert die Beseitigung von tierischem Risikomaterial.

    Verantwortung

    Entsorgung mit Mehrwert

    Vom Risikomaterial zum umweltschonenden Ersatzbrennstoff.

Entsorgung streng nach Vorschrift

      Betreiber der Anlage zur Beseitigung tierischen Risikomaterials ist SecAnim

    • Wir alle leben in einer Gesellschaft, die im großen Stil tierische Produkte nutzt und konsumiert. Das mag, kann oder sollte man kritisch sehen. Fakt ist jedoch, dass der aktuelle Zustand ist, wie er ist, und dass er Lösungen für die Tierkörperbeseitigung erfordert. Außer um Schlachtabfälle, die weder als Lebensmittel noch zur Haustierfutterproduktion taugen, geht es dabei um verendete Tiere aus der Landwirtschaft. Dieses tierische Risikomaterial muss nach strengen gesetzlichen Vorgaben erfasst und verarbeitet werden, damit sich keine Krankheiten ausbreiten können. Wir im Lippewerk nehmen uns auch dieser verantwortungsvollen Aufgabe gegenüber Mensch und Tier an. Mit einer Anlage, die Tierkörper nicht nur zuverlässig und sicher entsorgt, sondern innerhalb eng definierter und kontrollierter Rahmenbedingungen verwertet. Neben der Gewinnung von Leder sind hier die Erzeugung von Fleischbrei als Ersatzbrennstoff und die Nutzung tierischer Fette zur Biodieselproduktion zu nennen.

Sicherheit und Hygiene haben höchste Priorität

      In den vollautomatisch gesteuerten Sterilisatoren herrschen 133 Grad Celsius und 3 Bar Druck

    • Ein großer Vorteil der Behandlung tierischen Risikomaterials im Lippewerk liegt im geschlossenen System. Von der Abholung bei Betrieben der Land- und Fleischwirtschaft über die Verbringung in die Anlage bis zur finalen Beseitigung ist sichergestellt, dass das Material keinerlei Kontakt zur Außen- und Umwelt hat. Auch die Transportwege innerhalb des Lippewerks sind komplett abgeschottet. So gelangt der tierische Ersatzbrennstoff aus der Aufbereitungsanlage über luftdichte Verbindungstunnel direkt ins Wirbelschichtkraftwerk, wo er thermisch verwertet wird. Generell erfüllen wir beim Umgang mit dem tierischen Risikomaterial sämtliche gesetzlichen Vorschriften. Der im Zuge der Entsorgung entstehende Fleischbrei wird in unseren Anlagen 20 Minuten lang sterilisiert, um zuverlässig eventuell vorhandene Bakterien, Viren und Erreger abzutöten. Auch außerhalb der Anlage achten wir strikt auf maximale Hygiene. Zur Anlieferung verwendete Fahrzeuge werden nach jeder Entladung desinfiziert.

Von der sicheren Entsorgung zum Klimaschutz

  • Ein großer Vorteil der Verarbeitung tierischen Risikomaterials ist, dass sich das Notwendige mit dem Nützlichen verbinden lässt. Als Endprodukt des Prozesses gewinnen wir Tiermehle und tierische Fette. Beide Erzeugnisse haben eines gemeinsam: Sie sind hochkalorisch und eignen sich damit hervorragend als Energiesubstitute. Durch ihre Verwendung als Ersatzbrennstoff oder in der Biodieselproduktion können erhebliche Mengen an Primärrohstoffen wie Kohle und Öl eingespart werden. Letztlich profitiert davon auch das Klima. So weist zum Beispiel Biodiesel aus tierischen Fetten gegenüber fossilem Kraftstoff eine um 90 Prozent bessere Treibhausgasbilanz auf.

    Echte Energiealternative

    Tierische Fette und Mehle stehen dem fossilen Brennstoff Kohle in Sachen Energiegehalt in nichts nach. Im Gegenteil: Der kalorische Wert (Mj/kg) ist mitunter sogar höher

    Tierisch gute Verwertungsquoten

      SecAnim – ein Experte für tierische Risikomaterialien – zeichnet sich unter anderem durch schnelle Logistik aus. Die Spezialfahrzeuge sorgen kurzfristig für die Einsammlung des tierischen Risikomaterials

    • Das Material an sich bleibt dank kompletter Verkleidung aller Anlagenkomponenten unsichtbar. Dafür können sich die Zahlen umso mehr sehen lassen. Insgesamt 82.800 Tonnen Eingangsmaterial werden jährlich zu 70.700 Tonnen Fleischbrei und 6.900 Tonnen tierischen Fetten verarbeitet. Das entspricht einer Verwertungsquote von weit über 90 Prozent. Auch darüber hinaus liefert das Lippewerk bei Aufbereitung tierischer Risikomaterialien beeindruckende Zahlen. Beispiele gefällig?

    Daten zur Aufbereitungsanlage

Eine Anlage, zwei Wege der Aufbereitung

      Edelstahl und Hochglanz, wo immer man hinguckt. Sauberkeit ist eines der Markenzeichen der Anlage

    • Appetitlich ist es natürlich nicht, was im Zuge der Aufbereitung tierischen Risikomaterials vonstattengeht. Aber es ist notwendig. Denn nur so ist sichergestellt, dass eventuell für Mensch und Tier schädliche Substanzen sicher entsorgt und nachhaltige Alternativbrennstoffe produziert werden. Das Besondere an der Anlage im Lippewerk ist, dass sie ohne den ansonsten üblichen Trocknungsprozess auskommt. Möglich wird das, weil das als Ersatzbrennstoff dienende Restmaterial direkt im Lippewerk verstromt wird und deshalb nicht für den Transport aufbereitet werden muss.

    So funktioniert die Verarbeitung und Beseitigung im Lippewerk

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