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Die Welt des
REMONDIS Lippewerks


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REMONDIS Lippewerk

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REMONDIS Lippewerk
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  • Gestern kühlen, heute aufheizen – dazwischen innovatives Recycling. Im Zuge der Aufbereitung von Elektroaltgeräten gewinnen wir unter anderem Aluminium aus Kühlschränken zurück. Nach dem Einschmelzen können dann daraus wieder neue Produkte hergestellt werden. Formschöne Espressokocher zum Beispiel.


    High-Tech von heute für Geräte von gestern.

  • Materialinput

    Wenn nichts mehr geht, geht’s zu uns. Jährlich zerlegen wir in unserem Rückbauzentrum 38.400 Tonnen Material.

    Verwertungsquote

    Nur rund sieben Prozent der Gesamtmasse können nicht verwertet werden. Alles zum Output.

    Klimaschutz

    Verantwortung

    Recycling beginnt bei jedem selbst. Nur ordnungsgemäß beim Handel oder an Wertstoffhöfen abgegebene Geräte finden den Weg zur Aufbereitung.

    Aufbereitungsprozess

Von Handy bis Gefriertruhe – wir kümmern uns um alles

  • So geht’s im Einzelnen: der Aufbereitungsprozess am Beispiel eines Kühlgeräts

  • In die Rubrik der Elektro- bzw. Elektronikaltgeräte fällt, was einen Stecker oder eine Batterie hat und am Ende seines Produktlebens angekommen ist. Für die meisten dieser Geräte verfügen wir im REMONDIS Lippewerk über passende Aufbereitungsverfahren. Unterschieden wird dabei nach den Kategorien Kühl- und Gefriergeräte, Haushaltsgroßgeräte, Elektrokleingeräte und Bildschirmgeräte. Das hat einen ganz pragmatischen Grund. Zwar finden sich Materialien wie Eisen- bzw. Buntmetalle, Glas, Kunststoff und Leiterkarten kategorienübergreifend in fast allen Geräten. Trotzdem sind je nach Geräteart unterschiedliche Zerlegungsprozesse vonnöten, um die Wertstoffe von Schadstoffen zu befreien und in den Kreislauf zurückzuführen.

    Im Rückbauzentrum des REMONDIS Lippewerks kommen neben der händischen Sortierung und Zerlegung automatische Verfahren wie Schreddern zum Einsatz. Die genehmigte Anlagenkapazität beträgt 100.000 Tonnen jährlich

Die Herausforderungen wachsen. Wir wachsen mit

    • Elektrogeräte werden tendenziell immer kleiner, leichter und leistungsfähiger. Erreicht wird das durch den Einsatz von Verbundstoffen und durch neue Produktionsverfahren bis hin zum Aufdampfen ultradünner Materialschichten. Dass diese Entwicklung Recycling immer weiter erschwert, liegt auf der Hand.

      Für uns von REMONDIS bedeutet das zweierlei: Erstens investieren wir im Lippewerk kontinuierlich in die Modernisierung unserer Zerlegungsprozesse. Zweitens setzen wir alles daran, in Wirtschaft und Politik das Thema Ökodesign-Richtlinie voranzubringen. Denn Produkte vom Ende her zu denken und zu konzipieren ist der erste und wichtigste Schritt zu Ressourcenschonung und Recycling.

Wertstoffe rausholen. So sortenrein wie möglich

Unser Anspruch ans Elektrorecycling ist hoch – und das macht sich auch auf der Outputseite bemerkbar. Nahezu alles, was unsere Zerlegungsprozesse durchläuft, wird am Ende aufbereitet. Nur einige wenige Elemente wie Kondensatoren oder separierte Kälte- und Treibmittel sind nicht verwertbar und kommen dementsprechend in die Sonderstoffverbrennung. Dabei handelt es sich nur um einen Bruchteil des angelieferten Materials. Alles andere kann zurückgewonnen und aufbereitet werden. Übrigens in einer beeindruckenden Vielfalt. Insgesamt 38 verschiedene Unterfraktionen gehen aus unseren Recyclingprozessen hervor. Darunter geschredderte Buntmetalle wie Kupfer und Aluminium, die direkt wieder der Verwendung in Hütten zugeführt werden. Besser lassen sich Stoffkreisläufe nicht schließen.


Das Rückbauzentrum im Überblick

Die Zerlegung der einzelnen Gerätearten erfolgt in optimal aufeinander abgestimmten Prozessschritten in extra dafür eingerichteten Anlagebereichen. Einfach reinklicken und im Detail informieren.

    • Haushaltsgroßgeräte

    • Elektrokleingeräte

    • Kühl- und Gefriergeräte

    • Bildschirmgeräte

Auf dem neuesten Stand. Und trotzdem immer in Bewegung

  • Unser für 17 Millionen Euro errichteter, hochmoderner Anlagenpark ermöglicht die Behandlung aller Gerätekategorien. Fortschrittliche Technik, durchdachte Verfahren und nicht zuletzt bestens geschultes Personal sorgen dafür, dass wir Elektrorecycling auf allerhöchstem Niveau betreiben können. Und damit das so bleibt, investieren wir laufend weiter in neue Technologien und Anlagen.

  • Aus den Augen, aber nicht aus dem Sinn

    Besonders interessant am Thema Elektrorecycling ist der direkte Alltagsbezug. Jeder nutzt Waschmaschine, Fernseher und Co. und jeder hat sie auch schon entsorgt. Allerdings wird es mitunter bereits hier problematisch. Immer noch wissen viele nicht, dass defekte Elektrogeräte – und seien sie auch noch so klein – nicht in den Hausmüll gehören. Laut Elektro- und Elektronikaltgerätegesetz (ElektroG) muss man alles, was einen Stecker hat oder batteriebetrieben ist, im Handel oder beim Wertstoffhof abgeben. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Nur was kontrolliert gesammelt wird, kann dem Recycling zugeführt werden. Und wie wichtig Recycling gerade im Bereich der Elektrogeräte ist, leuchtet spätestens ein, wenn man sich die verbauten Komponenten ansieht. Viele Elektrogeräte enthalten Metalle wie Eisen, Kupfer oder Aluminium. Sie zurückzugewinnen, schont nicht nur wertvolle natürliche Ressourcen, sondern ist in der Regel auch wesentlich energiesparender als eine Neuproduktion aus Primärrohstoffen.

    Für alle, die es genau wissen wollen: das ElektroG als PDF

Für ausrangierte Elektrogeräte gilt: hiergeblieben

    • Strenge europäische Recyclingrichtlinien nützen wenig, wenn sie durch den Export von Elektroschrott umgangen werden

    • Elektrorecycling im Lippewerk erfüllt neben Ressourcen- und Energieschonung eine weitere ganz wichtige Aufgabe. Es hilft gegen zum Teil illegalen Altgeräte-Export mit katastrophalen Folgen. In Ländern wie Nigeria und Ghana sind inzwischen riesige Mülldeponien mit Elektroschrott entstanden. Das ist nicht nur ein gravierendes Umweltproblem, es birgt auch enorme Gefahren für die Bevölkerung. Wie so oft trifft es hier vor allem die Ärmsten der Armen. In ihrer Not suchen sie auf den Mülldeponien nach allem, das sich eventuell zu Geld machen lässt. Infolgedessen zerlegen und verbrennen sie alte Fernseher, Bildschirme und Computer, um an die enthaltenen Kleinstmengen Metall zu gelangen. Dabei entstehen hochgiftige Dämpfe, denen die Arbeiter – in der Regel Kinder – schutzlos ausgeliefert sind.

    • Versuche der europäischen Gesetzgebung, diesen unhaltbaren Zuständen mit Exportverboten für defekte Geräte entgegenzuwirken, blieben bisher weitgehend erfolglos. Sicher auch, weil das Problem – wie viele Nöte der Dritten Welt – zu wenig Beachtung findet. Fakt ist: Wer  Elektrorecycling betreibt, darf die Augen vor dieser Problematik nicht verschließen und sollte Verantwortung übernehmen. Deshalb planen wir aktuell ein Projekt zum Kampf gegen den Elektroschrott-Export, mit dem zugleich die Müllkinder in Afrika finanziell unterstützt werden.

Keine Chance für Klimakiller

    Die Entgasungsanlage im Rückbauzentrum des REMONDIS Lippewerks

    Die unter anderem in Kühl- und Gefriergeräten enthaltenen Treibmittel KCKW, H-FCKW, KW und FKW zählen genauso wie CO2 zu den Klimagasen. Das heißt, sie sind im erheblichen Maße für den Treibhauseffekt und den daraus resultierenden Klimawandel verantwortlich. Umso wichtiger ist es, diese Gase im Zuge des Elektrorecyclings zuverlässig zu eliminieren. Bei uns im REMONDIS Lippewerk geschieht dies durch eine hochmoderne Entgasungsanlage. Ihre Aufgabe ist es, das im Kühlgeräte-Dämmmaterial – dem sogenannten Polyurethan – enthaltene Treibmittel komplett abzusaugen. Die schädlichen Klimagase können so umweltschonend entsorgt werden. Zudem gewinnen wir das Polyurethan rein genug zurück, um es dem Stoffkreislauf zuführen zu können. Klimagase sind übrigens nicht die einzigen schädlichen Substanzen, denen wir mit unserem Elektrorecycling den Garaus machen. Auch PCB-haltige Bauteile werden zuverlässig unter höchsten Sicherheitsmaßnahmen für Mensch und Umwelt entfernt und in den REMONDIS-eigenen Sonderabfallbehandlungsanlagen verbrannt.

Recycling mit Effizienzklasse A+++

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